Wie ich lernte, mich selbst zu halten, über Nervensystem, Angst und Stabilität
Vielleicht kennst du es: Du machst Traumaarbeit, liest Bücher, gehst in Kurse, erkennst deine Muster, und trotzdem fühlst du dich innerlich gefangen.
So ging es mir lange. Ich wusste alles über meine Verlustängste, meine alten Wunden, meine Muster, und doch reagierte mein Körper automatisch. Die Angst übernahm, die Unruhe stieg, und ich konnte nicht anders handeln.
Dann wurde mir klar: Verstehen allein reicht nicht. Mein Nervensystem steuert mich, lange bevor mein Kopf etwas sagen kann. Erst als ich lernte, mein eigenes Nervensystem zu kennen und zu regulieren, begann sich wirklich etwas zu verändern.
Mein Wendepunkt
Ich erkannte: Stabilität entsteht nicht durch Analyse, sondern durch körperlich erfahrbares Halten.
Selbsthaltung bedeutet: sich selbst halten, unabhängig von äusseren Umständen, egal wie stark die Angst ist.
Wie ich gelernt habe, mich selbst zu halten
Das war kein schneller Prozess, aber konkret und erfahrbar:
Gefühle wahrnehmen, ohne dass sie mich überrollen
Innere Standards setzen, die mich stabilisieren
Entscheidungen treffen, die meine Energie bei mir halten
Körperliche Signale regulieren, Atem, Haltung, Schütteln, Bewegung
Das besonderer daran: Je mehr ich das übte, desto mehr übertrug sich Stabilität automatisch auf alle Lebensbereiche: Job, Freundschaften, Alltag, Selbstwert. Ein echter Dominoeffekt.
Die Methoden, die mir wirklich geholfen haben
Eine der grössten Erkenntnisse für mich war: Es gibt viele Wege, das Nervensystem zu lernen, zu regulieren und sich selbst zu halten. Gefühle wahrzunehmen allein reicht nicht, sie müssen auch gehalten und integriert werden, damit sie nicht automatisch alte Muster auslösen.
Für mich war eine der wirksamsten Methoden Breathwork. Durch bewusstes Atmen konnte ich Stück für Stück spüren, wie mein Körper auf Unruhe reagiert, wie sich Spannung löst und innere Stabilität wächst. Es war kein schneller Prozess, kein „Sofort-Erfolg“, aber es hat mir geholfen, meine Reaktionen in Stress- und Beziehungssituationen bewusster zu steuern.
Dieses Verständnis ist auch der Grund, warum ich in meiner Arbeit immer wieder darauf achte, dass Nervensystem-Regulation die Basis ist. Wenn wir das nicht lernen, suchen wir unbewusst andere Wege, um unsere Emotionen zu beruhigen ,oft ungesund.
Zum Beispiel: Wir reagieren über, kontrollieren, passen uns an, greifen zu Alkohol, Rauchen, Shopping oder anderen Strategien, die kurzfristig Erleichterung bringen, langfristig aber Energie und Selbstwert kosten.
Indem wir lernen, unser Nervensystem zu kennen und zu regulieren, schaffen wir die Grundlage, neue Wege zu gehen, bewusst Entscheidungen zu treffen und alte Muster Stück für Stück zu durchbrechen , in Beziehungen, Freundschaften, im Job und für unseren eigenen Selbstwert.
Warum das wirkt
Wenn du dein Nervensystem lernst zu regulieren, entsteht innere Stabilität:
• Du wartest weniger auf andere
• Du hoffst weniger
• Du erklärst dich weniger
• Entscheidungen fallen klarer
• Grenzen fühlen sich selbstverständlicher an
Meine Einladung
Wenn du spürst, dass du nicht nur verstehen, sondern stabil leben willst, lade ich dich ein, ein kostenloses Kennenlerngespräch zu vereinbaren.
Alles beginnt mit einer Entscheidung: Die Entscheidung, dich selbst zu halten und Stabilität in dein Leben zu bringen. Vielleicht ist heute genau der Tag, an dem du diesen ersten Schritt machst.